Zwei Seiten einer Medaille

Bauch und Rücken als Funktionseinheit: der neue integrative Behandlungsansatz

Die funktionelle Störung des Darmes wirkt sich auf vielfältige Weise schädigend auf den Organismus aus. Eine besonders intensive Beziehung besteht zu einem Beschwerdekomplex, den auf den ersten Blick niemand mit dem Verdauungstrakt in Verbindung bringen würde: dem Wirbelsäulen- und Gelenkschmerz.

Die Muskulatur unseres Körpers ist eine Hauptquelle von Rücken- und Gelenkschmerzen. Sie wird direkt und indirekt vom Darm beeinflusst. Die Darmschlingen haben an der Bauchhinterwand intensiven Kontakt zu wichtigen Rückenmuskeln. Ein Reiz des Darmes kann sich unmittelbar auf benachbarte Muskeln übertragen und schmerzhafte Verspannungen auslösen.

Die Vergrößerung des Bauchraumes infolge der Darmschädigung verlagert den Körperschwerpunkt nach vorne und erzwingt eine unergonomische Körperhaltung, damit das Gleichgewicht auf den Füßen aufrechterhalten werden kann.

Die veränderte Körperhaltung geht zulasten der Haltemuskulatur. Der vergrößerte Darm schafft sich Platz nach oben und unten. Die Raumforderung nach oben bewirkt ein Höhertreten des Zwerchfells. Es geht mit einer vermehrten Anspannung von Schulter-Nackenmuskeln einher, welche den Brustkorb anheben und dadurch das Zwerchfell kopfwärts verlagern.

Der Druck auf den Beckenboden kann zu tief sitzenden Kreuzschmerzen führen. Eine weitere Ursache von Muskelschmerzen und auch von schmerzhaften Störungen der Gelenkfunktion besteht in der Übersäuerung und Giftbelastung des Körpers. Die schmerzhaften Störungen haben Folgen, welche zu weiteren Schmerzen führen: Blockierungen und falsche Bewegungsmuster. Die vielfachen Bezüge zwischen Rückenschmerz und gestörtem Darm erklären, warum die Behandlung allein des Rückens oft nicht zum Erfolg führt, solange die eigentliche Ursache nicht behoben ist.

Im F.X. Mayr-Gesundheitszentrum Baabe wird für Gäste mit orthopädischen Beschwerden erstmals eine ganzheitliche Therapie angeboten, die sowohl den funktionsgestörten Verdauungstrakt als auch die komplexen Zusammenhänge mit Fehlfunktionen des Bewegungsapparates einbezieht.


  • Unsere Mitarbeiter werden alle zwei Jahre von der European Centre for Allergy Research Foundation (ECARF) geschult
  • Rauch- und haustierfreie Zimmer
  • frei von allergenen Grünpflanzen
  • teppichfreie Böden in den Zimmern, in den Fluren kurzflorige Bodentextilien
  • Böden werden täglich feucht gewischt, Bodentextilien mit einem Staubsauger mit Hepa-13-Filter gesaugt
  • Auf Wunsch milbenundurchlässige Schutzbezüge
  • Milde Putzmittel
  • Individuelles Zusammenstellen der Kost durch unseren Mayr-Arzt